Alter(n) bewegt: Perspektiven der Sozialen Arbeit auf by Gabriele Kleiner (auth.), Gabriele Kleiner (eds.) PDF

By Gabriele Kleiner (auth.), Gabriele Kleiner (eds.)

ISBN-10: 3531178709

ISBN-13: 9783531178707

„Lebenslage“ und „Lebenswelt“ nehmen in der Diskussion zu theoretischen Verortungen Sozialer Arbeit seit Jahren eine herausragende place ein. In dem Buch wird auf der Folie dieser theoretischen Konzepte das Alter(n) in den Blick genommen. Dabei geht es - am Beispiel unterschiedlicher Lebenslage- und Lebensweltdimensionen - um die Betrachtung von Partizipations- und Teilhabechancen einerseits und Gefahrenpotentiale sozialer Ausschließung andererseits. Im Zentrum stehen die Themen „Wohnen im Alter“, „Alter(n) und Geschlecht“, „Alter(n) und Interkulturalität“, „Alter(n) und Demenz“.

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Geschlechtsspezifika sind untrennbar mit unseren Lebensentwürfen und -zielen verbunden. Alter(n)svorstellungen sind davon aufgrund der Kumulation lebenslanger Erfahrungen als Frau/Mann in besonderer Weise geprägt. Ein zentraler Aspekt in der gesellschaftlichen Betrachtung von Frauen und Männern ist jener der Bewertungskriterien – die Frage, worauf es ankommt, seine Rolle gut zu erfüllen und in diesem Sinne gesellschaftlich Erfolg zu haben. Dabei ist das Alter einerseits die letzte Gelegenheit, möglicherweise noch offenen Anforderungen gerecht zu werden, deren Realisierung zudem durch das Alter(n) oft bereits erschwert wird.

In vielen Untersuchungen zum überproportional häufigen Single-Dasein von Akademikerinnen oder Führungsfrauen gezeigt wird. Gilt laut Sontag das Kindchenschema als Ultima Ratio weiblichen Wertes mit der Begründung, die Frau habe jung und damit unerfahren, also letztlich unterlegen zu sein1, könnte sich dies durch die sich langsam annähernden beruflichen Rollen ebenfalls lockern. Noch haben sich allerdings diese gesellschaftlichen Bewertungen mit der langsamen Eroberung höherer (Macht-)Positionen durch Frauen nicht in entsprechenden Schönheitsnormen niedergeschlagen.

Männlicher Wert wird eher am Tun, an den Erfolgen gemessen, weniger am Aussehen – im Beruf ebenso wie in der Liebe. B. in vielen Untersuchungen zum überproportional häufigen Single-Dasein von Akademikerinnen oder Führungsfrauen gezeigt wird. Gilt laut Sontag das Kindchenschema als Ultima Ratio weiblichen Wertes mit der Begründung, die Frau habe jung und damit unerfahren, also letztlich unterlegen zu sein1, könnte sich dies durch die sich langsam annähernden beruflichen Rollen ebenfalls lockern.

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Alter(n) bewegt: Perspektiven der Sozialen Arbeit auf Lebenslagen und Lebenswelten by Gabriele Kleiner (auth.), Gabriele Kleiner (eds.)


by Richard
4.0

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Categories: German 3